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Flugbetriebsordnung

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Verkehrslandeplatz Walldürn;
Flugbetriebsregelung gem. § 21a LuftVO

Regelung des Flugplatzverkehrs
am Verkehrslandeplatz Walldürn


Gemäß §§ 29 LuftV und 21a LuftVO wird für die Durchführung des Flugplatzverkehrs am Verkehrslandeplatz Walldürn folgende Regelung getroffen:

1. Motorflug

1.1 Bei Anflügen ist spätestens 5 Minuten vor Erreichen des Platzes Sprechfunkverbindung mit der Flugleitung Walldürn (WALLDÜRN INFO) aufzunehmen.

1.2 Im Flugplatzverkehr ist Hörbereitschaft aufrechtzuerhalten.

1.3 Motorgetriebene Luftfahrzeuge, benutzen die Südostplatzrunde in der Höhe von 2.100 Fuß (640 Meter) über NN.

1.4 Solange an der Segelflugstartwinde eine gelbe Warnblinkleuchte in Betrieb ist, darf auf der Landebahn kein anderer Betrieb stattfinden.

2. Segelflug

2.1 Segelflugzeuge und Motorsegler mit abgestelltem Triebwerk benutzen die Nordwest- Platzrunde.

2.2 Flugzeugschlepp

2.2.1 Für Flugzeugschleppzüge gilt Ziffer I sinngemäß.

2.2.2 Flugzeuge, die mit anhängendem Schleppseil zum Seilabwurf oder zur Landung anfliegen, dürfen die Flughöhe von 1510 Fuß (460 Meter) über NN vor Überfliegen der Flugplatzgrenzen nicht unterschreiten. Nach dem Seilabwurf können die Schleppflugzeuge im Durchstartfalle eine verkürzte Südostplatzrunde fliegen.

2.3 Windenstart

2.3.1 Windenstarts dürfen nur durchgeführt werden, wenn sich kein anderes Luftfahrzeug im Startvorgang oder im Endanflug auf die Landebahn befindet und wenn der Windschleppbereich am Boden und in der Luft frei ist.

3. Fallschirmsprungbetrieb

3.1 Fallschirmsprungbetrieb ist gemäß der bei der Flugleitung vorliegenden besonderen Regelung des Fallschimsprungbetriebs durchzuführen.

4. Überflughöhen

4.1 Bei Start und Landung ist die vor Schwelle 06 kreuzende Straße in der Mindesthöhe von 1380 Fuß (420 Meter) über NN zu überfliegen.
Ziffer 2.2.2 bleibt unberührt.

5. Verkehr auf dem Rollfeld

5.1 Rollverkehr erfolgt auf den Rollflächen oder nach Anweisung der Flugleitungl Luftaufsichtsstelle auf der Hartbelagbahn.

5.2 Fahrzeuge aller Art und Fußgänger dürfen auf dem Rollfeld nur mit Erlaubnis der Flugleitung/Luftaufsichtsstelle verkehren.

6. Hinweise

6.1 Die Veröffentlichung im Luftfahrthandbuch VFR auf den Seiten Walldürn 1/2 sind Bestandteil dieser Flugbetriebsregelung.

6.2 Soweit im vorstehenden nicht anders bestimmt, ist der Segelflugbetrieb nach der Segelflug-Betriebsordnung (SBO) des Deutschen Aero-Club e.V. in der jeweils gültigen Fassung durchzuführen.

7. Ordnungswidrigkeiten und Straftaten

Verstöße gegen diese Regelung des Flugplatzverkehrs können nach § 58 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 10 LuftVG i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 und § 43 Nr. 26 LuftVO als Ordnungswidrigkeiten geahndet oder nach § 59 LuftVG als Straftaten verfolgt werden.

8. lnkrafttreten

Diese Regelung tritt am Tage der Veröffentlichung in den NfL I in Kraft.
Gleichzeitig wird NfL 1-35/86 aufgehoben.

Karlsruhe, den 14.09.2006
Az.: 46-3846.1-l/Walldürn/Bet.
Regierungspräsidium Karlsruhe
gez. Hilpp

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