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03.05.2011

Walldürner Segelflieger starten in neue Bundesligasaison

Platz neun in erster Wertungsrunde – Saisonziel Top-Ten


(mw) Walldürn. Die Jagd nach Punkten in der Segelflug-Bundesliga hat am vergangenen Wochenende begonnen und die Segelflieger des Flugsportclub Odenwald sind erneut mit von der Partie. Nach der Vize-Meisterschaft 2004 und mehreren vierten Plätzen in den zurückliegenden Jahren geht die Segelflug-Mannschaft aus Walldürn mit dem Saisonziel Top-Ten in die neue Flugsaison.

Nach einer erfolgreichen letzten Bundesligasaison, in der es lange Zeit nach einem Podestplatz für die Walldürner Segelflieger ausgesehen hatte, startet das Bundesligateam aus Walldürn hoch motiviert in die neue Saison. Es gilt das Ergebnis der vergangenen Saison zu wiederholen  und erneut unter den besten Segelflugvereinen Deutschlands zu landen. Die Voraussetzungen sind wie in den letzten Jahren gut: So konnte durch gezieltes Training in Kleingruppen und Zweierteams das Wetter an den Flugwochenenden optimal ausgenutzt und so die Schnittgeschwindigkeiten gesteigert werden. Zwischenzeitlich verfügen die Segelflieger aus Walldürn über zahlreiche Piloten mit einem hohen Leistungsniveau, so dass sie sich auch in diesem Jahr mit den besten Vereinsmannschaften Deutschlands messen können. Die Walldürner Segelflieger sind  als einer der wenigen Vereine in Deutschland seit dem Beginn der Bundesliga dabei und waren in dieser Zeit schon immer für Überraschungen gut: Gutes Wetter vorausgesetzt konnten sie immer mit den besten Vereinen Deutschlands mithalten.

Dies zeigten die Segelflugpiloten aus Walldürn gleich am vergangenen Wochenende mit einem guten neunten Platz. Das Wochenende war geprägt durch schnelles Streckenflugwetter über Süddeutschland, was sich insbesondere in einer hohen Wolkenbasis und aufgereiten Wolken bemerkbar machte. Allerdings mussten die Segelflieger verhältnismäßig lange auf die einsetzende Thermik über Walldürn warten. Ein Team bestehend aus Ralf Schlessmann (120 km/h), Wolfgang Lehnert (117 km/h), Markus Wagner (115 km/h) und Herbert Zemmel wählte ihren Flugweg zunächst entlang des gut entwickelten Odenwaldes um dann auf einem langen Rückenwindabschnitt bis kurz Roth bei Nürnberg vorzufliegen. Unter den Wolkenstraßen konnten die Segelflieger im Teamflug schnelle Flüge absolvieren und hohe Schnittgeschwindigkeiten von mehr als 140 km/h erzielen. In der langsam nachlassenden Thermik konnten die Piloten diese Schnittgeschwindigkeit jedoch über den Wertungszeitraum von 2 ½ Stunden nicht halten. Am Ende zeigte ein Vergleich mit den anderen Bundesligavereinen einen guten neunten Platz.

© - Flugsportclub Odenwald e.V. Walldürn  • letztes update  14.05.2009 •  Impressum • Disclaimer • Sitemap

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