titel

voriger Artikel  |  zurück zum Archiv  |  nächster Artikel

16.05.2011

Vierter Platz lässt Walldürner Segelflieger in der Tabelle nach oben steigen


Schwieriges Wetter in Runde drei – Vierter Platz in Runde vier

Während auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald die explosive Luftmasse in Runde drei der Segelflug Bundesliga hervorragende Thermik produzierte, kämpften die Walldürner Segelflieger an beiden Tagen bei „Blauthermik“ – also Flugbedingungen ohne Wolkenbildung – um weitere Bundesligapunkte. Dementsprechend mager war die Punkteausbeute im Vergleich zu den Vereinen im Süden von Baden Württemberg und so galt es an beiden Tagen wenigstens ein paar Punkte nach Walldürn zu holen. Nach einem eher durchwachsenen Samstag war die Devise am Sonntag die im Osten vorhergesagten Wolken zu erreichen um darunter schnelle Flüge absolvieren zu können. Jedoch war der Weg zu den Quellungen länger als zunächst gedacht. Erst ab Höhe Bamberg – nach ca. 100 Kilometern Flugweg - erreichten die Walldürner Segelflieger schließlich am späten Nachmittag die Wolken. Nach dem Sammeln weiterer Streckenkilometer unter diesen Cumuluswolken konnte dann der Rückweg angetreten werden. Am Ende brachte Runde 3 einen 14. Platz und somit noch ein vergleichsweise gutes Ergebnis.


Am vergangenen Wochenende war schnell klar, dass nur der Samstag fliegbar werden würde. Am Sonntag waren früh Schauer und Regen gemeldet, sodass die Chancen auf Fliegen am Sonntag eher schlecht standen. Jedoch war auch der Samstag alles andere als einfaches Flugwetter vorhergesagt. Schon am Nachmittag sollte von Westen eine Abschirmung und schlechtes Wetter aufziehen, sodass für die Segelflieger nur ein kurzes Zeitfenster für die Bundesligaflüge zur Verfügung stand. In mehreren Teams gingen die Walldürner an den Start. Die Taktik: So weit wie möglich der Front entgegen um dann mit Rückenwind eine möglichst lange Strecke zu absolvieren. Am besten gelang dies an diesem Tag Ralf Schlessmann, der mit seinem Flug bis Mannheim und nach Coburg eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 km/h erreichte. Allerdings reichte es abends nicht mehr bis nach Walldürn, da die Front und einsetzender Regen eine Landung in Walldürn nicht mehr möglich machten.  Mit einer ähnlichen Taktik gelang Günter Rinker (99 km/h) ein schneller Flug. Der drittschnellste an diesem Wochenende war Werner Ehrler (94 km/h) der seinen Flug bis nach Kaiserslautern und Würzburg streckte. An diesem Wochenende konnte durch das Bilden mehrerer Zweierteams ein relativ großes Fluggebiet abgedeckt werden. So wurde durch gezielte Weitergabe von Wetterinformationen das kleinräumig schnell wechselnde Wetter optimal ausgenutzt. Das Resultat kann sich sehen lassen: Ein vierter Rundenplatz bei schwierigem Flugwetter unterstreicht die Leistung der Walldürner Segelflieger an diesem Wochenende.
 

 

© - Flugsportclub Odenwald e.V. Walldürn  • letztes update  14.05.2009 •  Impressum • Disclaimer • Sitemap

website durchsuchen
FSCO NEWS feed