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03.07.2012

Neunten Platz erflogen – Wetterpech in Runde 11


Walldürn (mw). Zur Halbzeit der Segelflug Bundesliga landeten die Odenwälder Thermikspezialisten aus Walldürn wieder unter den Top-Ten in Deutschland. Günter Rinker (107 km/h) Herbert Zemmel (102 km/h) und Sebastian Hilpert (96 km /h) erflogen einen neunten Rundenplatz. Die Flugrunde war geprägt durch warme Temperaturen mit unkonstanten Flugbedingungen. Günter Rinker nutzte die Segelflugbedingungen an diesem Tag mit einem Flug zwischen Odenwald und Steigerwald an besten. So nutzte er durch mehrmaliges befliegen eines besonders guten Streckenabschnitts zwischen Walldürn und dem Steigerwald für seinen guten 107er Schnitt. Auch die Flüge der beiden anderen Piloten zeigten eine ähnliche Flugtaktik an diesem eher durchschnittlichen Flugtag. Jedoch zeigte sich auch in dieser Runde wieder einmal, dass die an den sogenannten „Rennstrecken“ gelegenen Vereine bei solchen Wetterlagen deutliche Vorteile haben. Höhere Wolken, kräftigere Thermik und zuverlässige Thermikspender, auch „Hotspots“ genannt, führen die Piloten auf der Schwäbischen Alb und in Oberfranken von Rundensieg zu Rundensieg. Diese Runde gewann der FSV Tübingen vor dem mehrmaligen Bundesligasieger LSV Bayreuth.

Am vergangenen Wochenende hatte sich das von Segelfliegern typische „Schwimmbadwetter“ eingestellt. Hohe Temperaturen, schwüle und feuchte Luftmassen sind häufig Gift für die Thermik über Walldürn und lassen Streckenflüge nur eingeschränkt zu. Trotz Flugversuchen von Wolfgang Lehnert und Herbert Zemmel waren die Bedingungen an diesem Wochenende zu schlecht um für die Bundesliga Punkte zu sammeln. Wieder einmal ging der Flugsportclub Walldürn wetterbedingt leer aus.

© - Flugsportclub Odenwald e.V. Walldürn  • letztes update  14.05.2009 •  Impressum • Disclaimer • Sitemap

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