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05.10.2007

„Befeuerung" stärkt Flugplatzstandort

baggerbiss

Der "Baggerbiss" ersetzte den Spatenstich und symbolisierte den Baubeginn für die Installation der Nachtflugbefeuerung des Verkehrslandeplatzes Walldürn. Mit der "Befeuerung" wird der Flugplatz um eine Einrichtung erweitert, die die Bedeutung des Standorts stärkt und die Zukunft sichert. Spätestens im Dezember wird es möglich sein, den Flugplatz auch außerhalb der Tageszeiten zu nutzen.

Dass der Flugplatz eine wichtige Einrichtung der Infrastruktur der gesamten Region ist, zeigte die Liste der Gäste, die angeführt wurde von Landrat Dr. Achim Brötel. Mit dabei auch die Bürgermeister Günther (Walldürn), Burger (Buchen), Scheuermann (Höpfingen) und Fouquet (Hardheim).

Kuno Böhrer unterstrich für die Bau-und Betriebs-GmbH Flugplatz Walldürn die Bedeutung dieses Schritts, auf den man seit Jahren hingearbeitet habe. Dies sei ein besonderes Ereignis für den Club und für die gesamte Region, weil dadurch die Nutzung, die gerade in den Wintermonaten eingeschränkt war, erweitert werde.

Vor allem Geschäftsreisende würden dadurch profitieren, weil sie ab 6 Uhr morgens starten und bis 23.30 Uhr landen können. Die Nachtflugzeiten sind jedoch im Sommer ab 22 Uhr und im Winter ab 21.30 Uhr auf wenige Flugbewegungen limitiert. Von Walldürn aus benötige man für Flüge nach Berlin, Mailand oder Paris keine zwei Flugstunden und sei oft schneller als mit großen Airlines.

Walldürn biete einen gut ausgebauten Platz mit allen Einrichtungen wie Hallenplätze und Tankstelle und auch die Lage der Landebahn reduziere die Lärmbelästigung auf ein Minimum. Kuno Böhrer skizzierte ferner das Angebot des Clubs in Sachen Flugausbildung. Viele Jugendliche hätten aus ihrem Hobby eine Berufskarriere gemacht und der Flugsportclub ermögliche jedem Jugendlichen unabhängig vom finanziellen Hintergrund das Fliegen. Zur 50-Jahr-Feier im Jahr 2008 wird die Nachtflugbefeuerung offiziell übergeben und ein großer Flugtag soll das Jubiläum abrunden.

Am Schluss der Rede von Kuno Böhrer stand der Dank an alle, die den Verein bei der Realisierung unterstützt hatten. Insbesondere erwähnte er dabei Manfred Dambach vom Flugsportclub und Werner Hilpp vom Regierungspräsiduum.

Die neue Einrichtung werde die Bedeutung des Verkehrslandeplatzes Walldürn stärken und den Bestand sichern, betonte Walldürns Bürgermeister Günther. Der Flugplatz sei eine wichtige Strukturmaßnahme mit überregionaler Bedeutung und zudem bringe die "Befeuerung" ein Mehr an Sicherheit.

Dr. Brötel – selbsternannter "leidenschaftlicher Spatenstecher" – sah ebenfalls den Standort gestärkt. Der Kreis freue sich mit Lohrbach und Walldürn zwei Landeplätze zu haben. Dank sagte der Landrat an die Adresse des Flugsportclubs für die kontinuierliche Arbeit auch im Bereich der Ausbildungs- und Jugendarbeit. Die neue Einrichtung werde den Wirtschafststandort "Neckar-Odenwald-Kreis" stärken. Der Wunsch des Landrats für die Zukunft: "Noch weitere Höhenflüge".

Dann übernahmen Walldürns Bürgermeister Markus Günther und Kuno Böhrer für die Bau- und Betriebs-GmbH den ersten "Baggerbiss" und danach wurde mit den Gästen und den Vertretern des Flugsportclubs im Towergebäude auf das Projekt angestoßen.

© Rhein-Neckar-Zeitung (wg)

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